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VDAB-Bundesmitgliederversammlung sendet aus Braunschweig Zeichen der Geschlossenheit in schwierigen Zeiten


Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe trafen sich in Braunschweig zu ihrer jährlichen Bundesmitgliederversammlung. Angesichts der ansteigenden Insolvenzwelle, dem anhaltenden Personalmangel und der steigenden wirtschaftlichen Herausforderungen stand natürlich die Zukunft der Privaten Professionellen Pflege inhaltlich im Fokus der Versammlung.

„Die letzten drei Jahre haben alles verändert. Die ganze Pflegebranche befindet sich in einem schweren Sturm und das Navigieren fällt immer schwerer. Wir haben die Turbulenzen nicht selbst herbeigeführt und können sie aus eigener Kraft auch nicht beenden. Denn der Gesetzgeber hat mit der Tarifpflicht die Büchse der Pandora geöffnet, die sich auch nicht so einfach wieder schließen lässt. In dieser Legislaturperiode sind auch keine Reformen mehr zu erwarten, die die Lage nachhaltig verbessern. Deshalb müssen wir durchhalten bis sich der Sturm legt, denn kein Sturm währt ewig. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um alle Mitglieder dabei zu unterstützen und zu begleiten.“ hatte Stephan Baumann, Bundesvorsitzender des VDAB, die Lage der Unternehmen in der Privaten Professionellen Pflege zusammengefasst. 
Abschließend stellt er für den Verband und seine Mitglieder klar: 
„Wir werden den Sturm gemeinsam überstehen, denn wir sind gekommen, um zu bleiben. Wir Privaten sind 50 % aller Anbieter und nicht ersetzbar! Wir übernehmen jeden Tag Verantwortung aus Überzeugung und nicht aus Profitgier. Wir werden deshalb nicht aufhören aus den Steinen, die uns in den Weg gelegt werden, eigene Wege zu bauen!“

Auch Petra Schülke, stellvertretende Bundesvorsitzende, beschrieb die Situation mit klaren Worten: „Die Bürokratielast und die Einschränkungen unternehmerischer Freiheiten haben aktuell ihren Höhepunkt erreicht und sind das Ergebnis jahrelanger Regulierungswut auf Bundes- und Landesebene. Das gelte für Politik und Kassen gleichermaßen. Klassische Beispiele dafür sind die Meldepflicht für Arbeitgeber zur Bemessung der Beitragssätze zur Pflegeversicherung, die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder die weitgehend fehlgeschlagene Digitalisierung im ambulanten Bereich. Bürokratie kostet immer mehr Zeit und Geld. Beides fehlt uns dann in der Versorgung. Die Lösung vieler Probleme läge in einem grundsätzlichen Umdenken.“ 
Schülke: „In dieser Lage können wir uns nur auf uns selbst verlassen. Wir halten durch und tun das, was wir am besten können – aus der gegebenen Situation das Beste machen“.

 

Der VDAB ist einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands und vertritt bundesweit konsequent die Interessen der Unternehmen in der Privaten Professionellen Pflege.
 

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