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Vorsitzender der Sozialministerkonferenz schädigt den Ruf mittelständischer Pflegeunternehmen


Mit Unverständnis hat der VDAB die Äußerung des Rheinland-Pfälzischen Sozialministers und Vorsitzenden der Sozialministerkonferenz Alexander Schweitzer zur Kenntnis genommen, wonach er private Pflegeeinrichtungen vor zu hohen Gewinnerwartungen warne. Der Minister missversteht dabei fahrlässig den Zusammenhang zwischen guter Pflege und wirtschaftlichem Erfolg. Mit der Behauptung, das eine ließe sich nur auf Kosten des anderen umsetzen, schädigt er massiv den Ruf der Privaten Professionellen Pflege.

„Die Äußerungen des Ministers sind ein Schlag ins Gesicht aller Pflegeunternehmer. Sie brauchen sich nicht dafür zu schämen, ihre Einrichtung wirtschaftlich solide aufzustellen. Im Gegenteil verdienen sie dafür Anerkennung und Respekt, denn davon profitieren Pflegende und Gepflegte. Herr Schweitzer befördert in unverantwortlicher Weise das Misstrauen gegenüber Pflegeeinrichtungen, wenn er die Branche unter den Pauschalverdacht der reinen Geldmacherei stellt“, so Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB).  

„Es ist uns unerklärlich, was sich der Minister von solch einer massiven Diskreditierung der Pflegeeinrichtungen verspricht“, so Knieling weiter. Anders als von Schweitzer unterstellt, sei derzeit üblich, dass in der professionellen Pflege mehr geleistet wird als vergütet. Das Gros der Einrichtungen stelle somit unter Verzicht auf zusätzlichen Ertrag bessere Pflege sicher. Während in anderen Branchen zudem wirtschaftlicher Erfolg als Maßstab qualitativ hoher Leistungen angesehen werde, macht die Politik bei der Privaten Professionellen Pflege eine unrühmliche Ausnahme. „Herr Schweitzer hat mit seinen Aussagen vor allem den vielen kleinen, mittelständischen und inhabergeführten Einrichtungen, die  das Rückgrat der regionalen Versorgung der Pflegebedürftigen in Deutschland bilden, Schaden zugefügt“, so Knieling.

Der Ruf nach zusätzlichen Kontrollen, wie die von Schweitzer eingeforderte Einsicht in die Bilanzen der Einrichtungen sei zudem unverständlich. „Einrichtungen werden bereits zu viel kontrolliert. Es sollte eher darum gehen, Bürokratie in der Pflege abzubauen, und nicht auf Kosten der professionell Pflegenden noch auszuweiten“, so Knieling.

Der VDAB ist einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands. Er versteht sich als bundesweiter Interessenverband für private, professionelle Pflegeeinrichtungen.

Rückfragen:
Sebastian Rothe
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation
Tel.: 030 / 2005 9079 -0
Email: sebastian.rothe @avoid-unrequested-mailsvdab.de

 

Jens Ofiera
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T  030 / 2005 9079 -0
F  030 / 2005 9079 -19

jens.ofiera @avoid-unrequested-mailsvdab.de 

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