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VDAB verteidigt die privaten Einrichtungen: Studienergebnisse zur Pflegequalität verzerren die Realität.


Die Behauptung, es sei wissenschaftlich erwiesen, dass private Einrichtungen geringere Qualität böten als Einrichtungen der Wohlfahrt oder der Kommunen, weist der VDAB mit aller Deutlichkeit zurück. Aufgestellt wurde diese im Rahmen der jüngst durch Medienberichte bekannt gewordenen Studie von Prof. Dr. Max Geraedts, Gesundheits-Systemforscher an der Universität Witten/Herdecke mit Titel "Trade-off Between Quality, Price, and Profit Orientation in Germany's Nursing Homes". Aus Sicht des VDAB leistet Geraedts einen fragwürdigen Dienst für die Wissenschaft, gerade auch weil er als Grundlage seiner Studie die Daten der gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen völlig unhinterfragt übernimmt.

Dazu Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB: „Die Daten des MDK als Grundlage für die Untersuchung von Pflegequalität heranzuziehen ist ungefähr so sinnvoll, wie mit einem Thermometer Intelligenz zu messen. Zwar benennt die Studie auch, was der MDK in seinen Prüfungen hauptsächlich misst – nämlich die Struktur- und Prozessqualität. Die Autoren ziehen aber leider nicht die richtigen Schlüsse daraus. Denn dann hätten sie feststellen müssen, dass die Daten der Medizinischen Dienste kaum Aussagekraft zur Pflegequalität besitzen. Stattdessen werden auf der fragwürdigen Datenbasis Pauschalaussagen über die Qualität privater und gemeinnütziger Pflegeunternehmen getroffen, die die Private Professionelle Pflege diskriminieren. Tatsache ist, dass sich nachweislich immer mehr Menschen der Privaten Professionellen Pflege anvertrauen und augenscheinlich mit der Versorgung hoch zufrieden sind. Es grenzt auch an Zynismus, die fragwürdige einseitige Förderpraxis zugunsten gemeinnütziger Träger wissenschaftlich zum Qualitätsmerkmal zu erheben und gegen die Private Professionelle Pflege zu verwenden. Die private professionelle Pflege leistet ohne den Luxus staatlicher Förderung täglich einen wertvollen Beitrag zur qualitativen Versorgung von Pflegebedürftigen. Dafür verdient sie Anerkennung und Wertschätzung statt Pauschalschelte“, so Knieling.

Der VDAB vertritt bundesweit konsequent die Interessen der Unternehmen in der Privaten Professionellen Pflege.

Rückfragen:
Sebastian Rothe
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation
Tel.: 030 / 2005 9079 -0
Email: sebastian.rothe@vdab.de

Jens Ofiera
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T  030 / 2005 9079 -0
F  030 / 2005 9079 -19

jens.ofiera @avoid-unrequested-mailsvdab.de 

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