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VDAB: Pflegereport der BARMER GEK verkennt den Faktor Personal


Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) begrüßt, die Durchführung des Pflegereports 2011 der BARMER GEK. Die Konsequenzen greifen allerdings zu kurz, wenn nur die zügige Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs gefordert wird. Auch Kassen, wie die BARMER GEK, müssen ihren Beitrag zur besseren Versorgung von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz leisten.

„Die BARMER GEK als größte gesetzliche Versicherung kann durch Verzicht auf unnötige Eingriffe in betriebliche Abläufe schon jetzt einen Beitrag zur Attraktivität des Pflegeberufes leisten. Ohne diesen Beitrag läuft die richtige Forderung nach dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff ins Leere", so Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB. „Die BARMER GEK weist zutreffend als Konsequenz aus dem von ihnen erstellten Pflegereport darauf hin, dass dringender politischer Handlungsbedarf besteht, vor allem im Hinblick auf eine Einbeziehung von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz – insbesondere von Demenzkranken – in die Leistungen der Pflegeversicherung."


Dabei bleibt unberücksichtigt, dass bei Erweiterung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes, die Zahl der anspruchsberechtigten Pflegebedürftigen steigt. Deren professionelle Versorgung kann jedoch nur durch eine steigende Zahl an qualifizierten Pflegekräften sichergestellt werden. Qualifizierter Nachwuchs kann nur für den Pflegeberuf gewonnen werden, wenn dieser attraktiv ist und geschätzt wird. „Bei der Frage nach der Attraktivität und Wertschätzung des Pflegeberufs sind auch die Kassen in der Verantwortung!" stellt Thomas Knieling klar.

Insofern sollte ein Report, der den Anspruch erhebt, ein umfassendes Standardwerk der Pflegeversorgungsforschung zu sein, in seinen pflegepolitischen Empfehlungen nicht nur die Finanzierbarkeit der Leistungen im Blick haben, sondern auch diejenigen, die die Leistungen erbringen.


Der VDAB ist einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands. Er versteht sich als bundesweiter Interessenverband für private, professionelle Pflegeeinrichtungen.


Rückfragehinweis:


Thomas Knieling
VDAB-Bundesgeschäftsführer
Tel.: 030 / 20 05 90 79 – 0


E-Mail: thomas.knieling@vdab.de

Jens Ofiera
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T  030 / 2005 9079 -0
F  030 / 2005 9079 -19

jens.ofiera @avoid-unrequested-mailsvdab.de 

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