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VDAB Bayern: Neue Besuchsregeln sind für Pflegeeinrichtungen unzumutbar


Durch die neue „Allgemeinverfügung zur Änderung der Regelungen der Sechsten Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ nimmt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege weitere Lockerungen bei Besuchen in stationären Pflegeeinrichtungen vor. In einem Schreiben an Staatsministerin Melanie Huml warnt der VDAB Landesverband Bayern vor den Konsequenzen für die Einrichtungen und fordert eine bessere Unterstützung bei der Umsetzung der neuen Besuchsregeln.

Olaf Roßbach, Vorsitzender des VDAB Landesverbands Bayern:
„Uns ist bewusst, welchen Belastungen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen mit den Besuchsbeschränkungen ausgesetzt sind, weshalb schrittweise Lockerungen geboten sind. Allerdings dürfen dabei nicht die komplexen Herausforderungen und Risiken für die Einrichtungen aus dem Blick geraten, die mit einer Öffnung und der Lockerung der Besuchsregeln verbunden sind.

Die aktuellen Besuchsregeln sehen wir deshalb mit großer Sorge, denn es werden zu schnell Lockerungen rechtlich zugelassen. Eine Umsetzung auf sie Schnelle kann die Gesundheit der Bewohner und der Mitarbeiter in den Einrichtungengefährden. Außerdem werden die Einrichtungen bei der Umsetzung der abstrakten konzeptionellen Anforderungen allein gelassen, da die Gesundheitsämter vor Ort oft nicht bereit oder in der Lage sind, die Konzeptionen fachlich abschließend zu prüfen, um den Einrichtungen Handlungssicherheit zu geben.

Wir fordern, dass Lockerungen nur in dem Maße stattfinden, wie sie unter Beachtung des Infektionsschutzes möglich sind. Außerdem müssen die Einrichtungen einen angemessenen Zeitraum für die der Umsetzung erhalten. Die Gesundheitsämter sind darüber hinaus in die Prüfung der Konzeptionen durch fachliche Freigaben verbindlich mit einzubeziehen und die Einrichtungen müssen dazu mit ausreichend Schutzmasken für Besucher versorgt werden. Insgesamt muss der Eindruck vermieden werden, Einrichtungen würden böswillig Besuche verhindern und müssten per Verordnung darauf hingewiesen werden, ihr Möglichstes zu tun.

Die Pflegeeinrichtungen werden die aktuellen Herausforderungen nur gut meistern können, wenn sie bei der Umsetzung entsprechende Unterstützung erhalten und nicht den Eindruck bekommen, sie bekommen letztlich den schwarzen Peter zugeschoben, wenn es zu einem Ausbruch des Corona-Virus auf Grund von angeordneten zu schnellen und zu weitreichenden Lockerungen kommt.“

Der VDAB ist einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands und vertritt bundesweit konsequent die Interessen der Unternehmen in der Privaten Professionellen Pflege.

Rückfragen:
Geschäftsstelle Augsburg
Lea Schilder
Tel.: 0821 / 440189711
E-Mail: augsburg @avoid-unrequested-mailsvdab.de

Jens Ofiera
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T  030 / 2005 9079 -0
F  030 / 2005 9079 -19

jens.ofiera @avoid-unrequested-mailsvdab.de 

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