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Studie von Transparency Deutschland: Böswillige Verunglimpfung der professionellen Pflege


Transparency Deutschland hat mit seiner sogenannten „Schwachstellenanalyse“ nur Schwachstellen in der eigenen Kenntnis aufgedeckt. Durch die pauschalierten und nicht fundierten Vorwürfe fügt er der professionellen Pflege großen Schaden zu. Viele Inhalte sind schlichtweg verunglimpfend.

„Transparency Deutschland stellt sich in eine lange Reihe von Institutionen, die sich ohne ausreichende Detailkenntnis veranlasst sieht, sich in dieser unsachlichen Art und Weise und zum substantiellen Schaden der Pflegeinrichtungen, solch einen Pauschalverdacht zu äußern“, so Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB). „Es ist empörend und verantwortungslos, in Zeiten von enormen gesellschaftlichen und finanziellem Druck, der auf der Pflege lastet, plakativ von Transparenzmängeln, Betrug und Korruption in der Pflege zu sprechen. Und es ist ein Schlag in die Magengrube aller Beteiligten der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive, die versuchen, an der Situation für die Pflege etwas zu verbessern“, so Knieling weiter.

Der VDAB setzt sich mit seinen Mitgliedern seit vielen Jahren für die Verbesserung der Transparenz in der Pflege ein, damit sie für die Pflegeeinrichtungen fair und für die Pflegebedürftigen aussagekräftig ist. Er war in dieser Verantwortung der einzige Verband, der sich im jüngst abgeschlossenen Schiedsstellenverfahren zur Pflegetransparenzvereinbarung stationär (PTVS) gegen den fragwürdigen Kompromiss, der derzeit von anderen als „Reform“ des Systems gefeiert wird, gestimmt hat.

Zu den aktuellen Berichterstattungen über die Anpassungen an der PTVS meint Knieling: „Es ist ein gefährlicher Irrtum, zu behaupten, dass die Noten in der bestehenden PTVS nun aussagekräftiger werden, nur weil sie im Durchschnitt ab 2014 sinken“. Wenn überhaupt von Verschärfung der PTVS gesprochen werden darf, dann sei das die drohende künstliche Verschlechterung der Noten, denen die Einrichtungen mit erhöhtem bürokratischem Aufwand entgegensteuern werden, um keine Wettbewerbsnachteile zu haben.

„Echte Transparenz wird erst entstehen, wenn die Pflegequalität nicht mehr durch Bewertung der  Dokumentation von Pflegeleistungen sondern durch die Bewertung des Pflegeergebnisses ermittelt wird. Dies kann nur ein Systemwechsel, wie wir ihn seit Jahren in aller Konsequenz fordern“, so Knieling abschließend.

Der VDAB ist einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands. Er versteht sich als bundesweiter Interessenverband für private, professionelle Pflegeeinrichtungen.

 

Rückfragen:
Sebastian Rothe
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation
Tel.: 030 / 2005 9079 -0
Email: sebastian.rothe @avoid-unrequested-mailsvdab.de

 

Jens Ofiera
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T  030 / 2005 9079 -0
F  030 / 2005 9079 -19

jens.ofiera @avoid-unrequested-mailsvdab.de 

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