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Pflege weiter Jobmotor Nummer 1 – Generalistik würde ihn in Zukunft zum Stottern bringen.


Laut dem Monatsbericht zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland der Bundesagentur für Arbeit setzt sich der positive Trend im Bereich Pflege und Soziales fort. So bietet die Branche im Vergleich zum Vorjahr den am stärksten wachsenden Markt für Arbeitskräfte. Der VDAB mahnt an, diese Entwicklung nicht durch bildungsideologische Abenteuer wie die generalistische Pflegeausbildung zu torpedieren.

Dazu Thomas Knieling, Bundesgeschäftsführer des VDAB: „Es ist sehr erfreulich, dass die Pflege bei den Beschäftigungszahlen weiter zulegt und mittlerweile im Vergleich alle anderen Branchen hinter sich gelassen hat. Mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft ist diese Entwicklung absolut notwendig. Wir sehen darin unter anderem einen klaren Erfolg der Ende letzten Jahres abgeschlossenen Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive. Die Private Professionelle Pflege hat einen großen Anteil an diesem Erfolg. Jetzt muss es darum gehen, die Fortschritte zu verstetigen. Wir haben nach wie vor einen Fachkräftemangel in der Pflege und mit dem Ansteigen der Zahlen an Pflegebedürftigen wird der Umgang damit zunehmend schwieriger“.

Die Bundesregierung habe es in der Hand, den positiven Trend weiter am laufen zu halten, indem sie die Pläne für eine generalistische Pflegeausbildung ad acta legt. „Das Pflegeberufereformgesetz streut in seiner jetzigen Form Sand ins Getriebe des Jobmotors Pflege.  Kommt es so, wie es im Gesetz steht, dann ist zu erwarten, dass die Beschäftigtenzahlen deutlich stagnieren werden. Denn Generalistik bringt keinesfalls höhere Attraktivität für den Beruf, sondern im Gegenteil. Wir werden uns weiterhin stark und zuverlässig dafür einsetzen, dass die Generalistik nicht umgesetzt wird und die Beschäftigungszahlen in der Pflege weiter auf Kurs bleiben“, so Knieling.

Zum Hintergrund: Laut Arbeitsmarktbericht Juni 2016 der Bundesagentur für Arbeit sind im Zeitraum von April 2015 bis April 2016 von insgesamt 681.400 neuen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten 111.000 Beschäftigte dem Bereich "Pflege und Soziales" zuzurechnen. Damit lässt die Branche  mit einem Plus von 5, 3 Prozent alle anderen Branchen hinter sich. Insgesamt sind nun 2.193.200 Beschäftigte im Bereich „Pflege und Soziales“ tätig.

Der VDAB vertritt bundesweit konsequent die Interessen der Unternehmen in der Privaten Professionellen Pflege.

Rückfragen:
Sebastian Rothe
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation
Tel.: 030 / 2005 9079 -0
Email: sebastian.rothe@vdab.de

Jens Ofiera
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T  030 / 2005 9079 -0
F  030 / 2005 9079 -19

jens.ofiera @avoid-unrequested-mailsvdab.de 

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