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Neue Buchveröffentlichung über angeblichen Pflegenotstand


VDAB: Gesamte Pflegebranche zu Unrecht unter Generalverdacht

Durch eine aktuelle Buchveröffentlichung wird die gesamte deutsche Pflegebranche erneut unter den Generalverdacht der schlechten Pflege gestellt. In dem kürzlich erschienenen Buch „Wohin mit Vater“ schildert der Autor seine Suche nach einem Pflegeplatz für seinen pflegebedürftigen Vater. Der Autor, der anonym bleibt, beschreibt seine persönlichen Beobachtungen über Mängel bei der Pflege und Versorgung in deutschen Pflegeheimen sowie über gravierende gesellschaftliche Missstände im Pflegesystem. Die einzig adäquate Lösung sieht er im Bereich der illegalen Pflege. Seit Montag veröffentlicht die Bild-Zeitung in einer Serie täglich Auszüge aus diesem „Tatsachenbericht“.
„In diesem öffentlichkeitswirksamen Buch wird wiederholt die gesamte Pflege zu Unrecht an den Pranger gestellt“, resümiert Michael Schulz, Bundesgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB). „Durch die sogenannten Tatsachenberichte erfolgt die Verunglimpfung einer ganzen Branche.“ Das Buch suggeriere, dass in allen Einrichtungen skandalöse Zustände herrschten. Schulz: „Dadurch wird in der Öffentlichkeit wieder einmal tiefes Misstauen in die Arbeit aller Pflegeeinrichtungen geschürt.
„Die skandalösen Schilderungen geben ein nicht annähernd realitätsgetreues Abbild der Pflegewirklichkeit wieder“, so Schulz weiter. „Die Ausführungen des Buches basieren auf schlechter und einseitiger Recherche in jeweils nur einer einzelnen Pflegeeinrichtung.“ Aufgrund der Schilderung punktuell ausgewählter Ereignisse und Einzelfälle handele es sich nicht um eine objektive Berichterstattung. „Die Ausführungen des Autors folgen den gängigen Gesetzen der Dramaturgie und Unterhaltung. Eine detailliert Aufklärung über tatsächliche Zustände und Hintergründe erfolgt nicht.“
Aus Sicht des VDAB sind jegliche Missstände in der Pflege unter keinen Umständen zu dulden und scharf zu sanktionieren. „Schlechte Pflegeeinrichtungen haben am Markt nichts zu suchen“, betont Schulz. Doch es müsse deutlich werden: Negative Erfahrungsberichte sind so nicht auf die gesamte Pflegebrache übertragbar. „Auch die Vielzahl gut praktizierter Pflege muss in der öffentlichen Diskussion Berücksichtigung finden. Wir appellieren an die Medien, in ihrer Berichterstattung auch hierfür einen Platz einzuräumen.“

Jens Ofiera
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T  030 / 2005 9079 -0
F  030 / 2005 9079 -19

jens.ofiera @avoid-unrequested-mailsvdab.de 

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