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Fragwürdige Bewilligungspraxis der Kostenträger: VDAB setzt sich gegenüber DAK durch.


Unter anderem der Initiative des VDAB und seiner Beschwerde beim Bundesversicherungsamt ist es zu verdanken, dass Pflegebedürftige vorerst keinen Fragebogen der DAK-Gesundheit mehr ausfüllen müssen, bevor sie die von ihren Ärzten verordneten Leistungen auch erhalten. Nun führt die Krankenkasse einmal mehr den Beweis, einen sowohl unsachlichen als auch unkooperativen Stil zu pflegen. Wie ein Sprecher der Kasse mitteilte, sei der Umfang an Prüfungen mit Blick auf die steigenden Kosten bei häuslicher Krankenpflege auch weiterhin gerechtfertigt. Schuld daran dafür seien wohlmöglich die Pflegedienste.

Dazu Petra Schülke, Stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB): „Die Aussagen des Sprechers der DAK gehen soweit, implizit die Pflegedienste für die steigenden Kosten in der häuslichen Krankenpflege verantwortlich zu machen. Dass die Kasse mit diesem beleidigten Ablenkungsmanöver einen immensen Imageschaden unter anderem bei den Pflegediensten in Kauf nimmt, ist ein Unding.“ Diese Aussage zeige die von den Kostenträgern immer wieder angeheizte Misstrauenskampagne gegen die Professionelle Pflege. „Mit diesem  plumpen Angriff auf die vielen verantwortungsvoll arbeitenden ambulanten Dienste will die DAK nur  ihre rechtlich nicht haltbare Bewilligungspraxis übertünchen. Denn dass die DAK dadurch Versicherte um ihre medizinisch notwendigen Leistungen bringt, ist der eigentliche Skandal“, so Schülke.

Dass die Vorwürfe der Kasse nicht  haltbar sind, zeige der Blick auf die Fakten. Denn die steigenden Kosten bei der häuslichen Krankenpflege lassen sich keineswegs auf Manipulationen bei Leistungsabrechnungen zurückführen. „Alle Leistungen, die ein Arzt zur Sicherung seiner Behandlung verordnet, müssen von der Kasse genehmigt werden. Die rechtswidrige Praxis der DAK führt dazu, dass Versicherte immer wieder die Leistungen zu spät oder gar nicht erhalten. Es ist an der Zeit, dass sich die DAK überlegt, inwieweit sie mit ihrem Verhalten die Gesundheit ihrer Versicherten gefährdet und dadurch höhere Folgekosten in Kauf nimmt“, so Schülke.

Der VDAB vertritt bundesweit konsequent die Interessen der Unternehmen in der Privaten Professionellen Pflege. 

Rückfragen
:
Sebastian Rothe
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation
Tel.: 030 / 2005 9079 -0
Email: sebastian.rothe@vdab.de

Jean-Marie Ayikpe

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T  030 / 2005 9079 -17
F  030 / 2005 9079 -19

jean-marie.ayikpe @avoid-unrequested-mailsvdab.de

 

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