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„Charta der Professionellen Pflege in Deutschland“: Arbeits- und Rahmenbedingungen in den Vordergrund stellen!


Der VDAB stellt heute die „Charta der Professionellen Pflege in Deutschland“ vor. Damit bietet der Verband die Grundlage dafür, die einseitige und eingefahrene Debatte um Pflege in Deutschland voranzubringen. Dazu muss es ein konsequentes Umdenken bei der öffentlichen und politischen Diskussion um Pflege geben, das die Arbeits- und Rahmenbedingungen für Professionelle Pflege in den Vordergrund stellt.

„Wir haben in Deutschland einen erheblichen Mangel an Respekt und Vertrauen gegenüber der Professionellen Pflege festzustellen. Es ist ein für alle Mal an der Zeit, dagegen entschlossen anzugehen und diese im Grunde selbstverständliche Haltung gegenüber der Branche einzufordern" betont Stephan Baumann, Bundesvorsitzender des VDAB. Der VDAB habe sich daher dazu entschlossen, mit der „Charta der Professionellen Pflege in Deutschland" einen grundsätzlichen Beitrag zur Korrektur der derzeitig geführten Diskussionen in Öffentlichkeit, Politik und bei den Kostenträgern zu leisten. Die Misstrauenskultur gegenüber der Professionellen Pflege und die anhaltende Empörungsrhetorik würden nicht dazu führen, Pflege noch besser zu machen. Auch eine einseitig durch die Politik versprochene Leistungsverbesserung ohne Verbesserungen für die Arbeit der Professionellen Pflege sei nicht akzeptabel.

„In der Professionellen Pflege arbeiten Menschen, die diesen Beruf gelernt haben, die etwas von Pflege verstehen und die Pflegebedürftigen in ihrem neuen Lebensabschnitt begleiten und versorgen wollen. Indem man diesen Menschen öffentlich die Fachlichkeit und Motivation abspricht, sie pauschal unredlicher Motive verdächtigt und ihnen notwendige Gestaltungsfreiheiten und Rechte nimmt, schwächt man die Pflege insgesamt. Den Preis zahlen die Professionell Pflegenden und die Pflegebedürftigen gleichermaßen", so Baumann.

Die Charta der Professionellen Pflege in Deutschland stehe neben der Charta der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen. Die dort formulierten Rechte der Pflegebedürftigen erkenne die Professionelle Pflege an. Ihre Umsetzung sei jedoch an eine Reihe von Voraussetzungen gebunden, die außerhalb des Handlungs- und Verantwortungsrahmens der Professionellen Pflege liegen. „Wir zeigen in der Charta auf, welche Handlungen und Unterlassungen von Seiten der Bundes- und Landesgesetzgeber, Kostenträger und Prüfinstitutionen dazu führen, dass Grundrechte der Einrichtungen verletzt werden", so Petra Schülke, stellvertretende Bundesvorsitzende des VDAB.

„Erst wenn diese Grundrechtsverletzung gegenüber den Einrichtungen der Professionellen Pflege als Problem bei Öffentlichkeit und Politik erkannt ist, haben wir eine vollständige und somit sinnvolle Debatte um eine bessere Pflege in Deutschland. Nur wenn wir dies erreichen, wird es möglich sein, dass auch in Zukunft diejenigen, die Professionelle Pflege brauchen, diese auch bekommen können", so Baumann und Schülke.

Der VDAB ist einer der größten privaten Trägerverbände Deutschlands. Er versteht sich als bundesweiter Interessenverband für private, professionelle Pflegeeinrichtungen.

Rückfragen:

Sebastian Rothe
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation
Tel.: 030 / 2005 9079 -0
Email: sebastian.rothe@vdab.de

Sebastian Rothe

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation

T  030 / 2005 9079 -0
F  030 / 2005 9079 -19

sebastian.rothe @avoid-unrequested-mailsvdab.de 

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